Als kleines Team mit vielen Qualifikationen und kurzen Kommunikationswegen zum Kunden, konzipieren wir überdurchschnittliches Grafik-Design im Print- und Webberreich, in Originalgrafik und Kalligrafie. Eine gewisse Grundlage ist für uns die "arts and crafts" Philosophie, jedoch mit zeitgemäß funktionaler Ausrichtung.
egerer/ designteam
Nymphenburger Straße 119 b
80636 München
Telefon +89 (89) 12 15 80-0
Fax +89 (89) 12 15 80-25
info@egerer-designteam.de
Helmut Egerer, Konzeption, Design, Illustration
Telefon 089-121 580-24, fax-25
he@egerer-designteam.de
Philipp Schreier, Mediendesign, Webdesign
Telefon 089-121 580-11, fax-25
ps@egerer-designteam.de
Kerstin Thonigs, Mediendesign
Telefon 089-121 580-10, fax-25
kt@egerer-designteam.de
Typografie dient grundsätzlich der schriftlichen Mitteilung. Funktionale Klarheit ist ihr wichtigstes Ziel. Darüberhinaus jedoch soll Typografie formalästhetischen Ansprüchen genügen. Soll angenehm, bescheiden, zurückhaltend, oder aber aggressiv, provozierend, plakativ wirken. Unserer Ansicht nach beeinflußt die gestalterische Qualität einer Drucksache die Meinung des Lesers ganz erheblich. Ein schlecht typografierter Text wirkt so ungeschickt wie eine schlecht vorgetragene Rede. Wie soll er sich da im Wettbewerb der Ideen und Produkte Beachtung verschaffen können?
Seit Gutenberg Zeiten hat sich die Satz- und Drucktechnik niemals so revolutionär verbessert, wie in den letzten 20 Jahren. Im Vergleich dazu hat der typografische Standard in Design und Werbung keine entsprechende Entwicklung vorzuweisen. Wir sollten zur Einsicht gelangen, daß Technik zwar viel ausführende Arbeit erspart, jedoch nie die Idee selbst ersetzen kann. "Typografie" vom Rubbelbogen oder mit Computerkonserven bleibt immer phantasielos und austauschbar, solange die gestalterische Kraft fehlt. Wir wollen Technik nach allen Regeln der Kunst nutzen. Aber eben nur nach diesen.
Die erfolgreiche "Steglitzer Werkstatt" hatte sich um die Jahrhundertwende zur Aufgabe gemacht, mit Klarheit und künsterlischem Engagement bessere "Reklame" zu gestalten. Der Schwerpunkt lag deutlich auf der Typografie und die Arbeitsweise dieser Künstlergruppe entsprach durchaus der einer modernen Designgruppe, wie wir sie uns vorstellen. Unsere Absicht: Verzicht auf einen großen Apparat, Unabhängigkeit von Etats, Konzentration auf konzeptionelle Aufgaben. Wir wollen funktionale und ästhetische Lösungen im Bereich der visuellen Kommunikation erarbeiten. In einem überschaubaren Rahmen. Zugunsten einer individuellen und detaillierten Betreuung.
Die Basis unserer Arbeit ist die Orientierung an den klassischen Wurzeln
von Schrift und Typografie, sowie die ständige Auseinandersetzung mit
aktuellen Trends. Was wir uns für die Zukunft wünschen, sind Kunden,
die Leistungen "mit Kopf und Hand" schätzen. Die konzeptionelles
Denken und handwerkliches Können erwarten. Vom Briefbogen bis zu umfassenden
Werbestrategie. Bei der Buchgestaltung und in der Kalligrafie. Sind das Aussichten,
die Sie reizen können? Mailen Sie uns oder rufen Sie einfach an. Wir
zeigen Ihnen gerne mehr.
ars longa, vita brevis: mit leichtem Gemüt: historisch, geo-grafisch, umweltgerecht, lesefreundlich, überraschend, sympathisch, sachlich, schnell und ordentlich.
Finden Sie nicht auch, dass sich seit 1452 eine Menge getan hat, und kommen Sie noch mit? Fühlen sie sich seitdem freier oder haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihnen alles zuviel wird? Sie sind nicht allein! Auch wir fluchen auf unsere Computer. Zumindest manchmal. Aber dass, was wir damit herstellen ist doch ein paar Nerven wert, oder?
Er ist vieles schuld: Johann Gutenberg. Genial und offiziell "man of the millenium", ... aber ein lausiger Unternehmer. Wir haben aus seinen Fehlern gelernt. Auch wir sind fleißig, penibel, künstlerisch ambitioniert, leidenschaftlich - aber: wir sind vorsichtiger, wirtschaften gewissenhaft und: wir brennen nicht durch, wenns eng wird.
Ganz im Ernst: unserer Erfahrung nach lohnt es sich selbst bei kleinen Jobs, die technische Seite der Zusammenarbeit mit dem Kunden genau abzustimmen. Lassen Sie sich von uns beraten, wie ihr Projekt zeitnah und ökonomisch verwirklicht werden kann, wie Sie Manuskripte, Tabellen Charts, Bilddatenbanken etc. anlegen können, um rundum kompatibel zu bleiben.
und noch was: wir kennen Lithografen, die lupenrein scannen, Belichtungsstudios, die ruckzuck reagieren, Druckereien, die ihre Termine halten, Provider, die keine Serverprobleme kennen Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
"Keine andere Kunst hat mehr Berechtigung, ihren Blick auf die zukünftigen Jahrhunderte zu richten als die Typografie. Denn was sie heute schafft, kommt der Nachwelt nicht weniger zugute als der lebenden Generation Möchte doch diese Kunst, sinnvoll, nützlich und schön, wie sie ist, auch immer mit der ihr würdigen Geschicklichkeit und Liebe geübt, mit Geschmack und gutem Urteil gefördert werden " So schrieb vor 250 Jahren Giambattista Bodoni, wohl einer der berühmtesten Schriftschöpfer und Buchdrucker.
Gerade in unserer Informationsgesellschaft gewinnen diese Aussagen von Bodoni immer mehr an Bedeutung. Sinn und Nutzen sind mit Funktionalität und Klarheit zu übersetzen. Schrift hat Botschaften zu transportieren, Typografie hat sie sinnvoll geordnet darzustellen. Welch große "Bleiwüsten", wie Bodoni sagen würde, begegnen und heute tagtäglich. Daran hat auch die bequeme Herstellung von Texten mit dem Computer wenig geändert. Erst eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Lettern fördert den guten Geschmack und verschafft fundierte Urteilskraft.
Die Liebe zur Typografie erwächst aus dem Erlebnis des harmonischen Zusammenwirkens von Papier, Format, Flächen, Strukturen, Kontrasten, Farben, und Bildern. Inhalt und Form sind so eng verbunden wie Ästhetik und Empfinden. Daß auch der Inhalt durch Empfindung beeinflußt wird, ist so manchem sich selbst verwirklichenden Gestalter bzw. allwissenden Auftraggeber gleichgültig. Hat aber doch gerade das anregende Erlebnis durch differenziert eingesetzte Typografie nachhaltige Wirkung beim Leser. Die ansprechende Gestaltung ist der Schlüssel zum Betrachter und damit zum Erfolg.
Helmut Egerer hat sich als Kommunikationsdesigner ganz der Schrift und Typografie verschrieben. Vor 15 Jahren verschlug es ihn nach München, und seit 1987 arbeitet er selbständig. Dies war von Anfang an sein erklärtes Ziel, denn nach seiner Meinung ist gute Gestaltung nur über kurze Kommunikationswege möglich. Seine Auszeichnungen 1. Preis der Eurographic Press Award und die Ehrenauszeichnung für hohe Designqualität beim Deutschen Preis für Kommunikationsdesign geben ihm recht.
In Egerers Arbeiten wird sein Überzeugung sichtbar, daß Schrift bzw. Typografie die Basisdisziplinen im Kommunikationsdesign sind. In seinen Entwürfen zeigt sich geometrische Grundordnung im Wechsel mit organischen Formen und spontan Akzenten. Naive Zugeständnisse an den Zeitgeist sind ihm zuwider. Gerade im Corporate Design ist mit Blick in die Zukunft eine zeitlose Gestaltung unerläßlich.
Der Wechsel und das Zusammenspiel des Arbeitens mit dem Mac einerseits und der Handschrift andererseits zeigen die Aufgeschlossenheit, aber auch die intensive Beschäftigung Helmut Egerers mit dem Kulturgut Schrift. Und eben diese theoretische Auseinandersetzung mit effizienter Kommunikation durch gute Gestaltung vermittelt er über seine Lehraufträge auch den Studenten.
Die nebenstehenden Arbeiten für den Papierhersteller Fedrigoni, die Typografische Gesellschaft München, sein Lehrbuch zum Schriftschreiben und anderes mehr geben Einblick in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Helmut Egerer. Sie zeigen einerseits spielerisch-schöpferische Fantasie und andererseits wohl bedachte Kommunikationsstrategie.
"No other art has more right to direct its gaze to the coming centruy than typography. For what it is creating today will be as viable for the future as for the present generation May this art, meaningful, useful and beautiful as it is, always be practiced with the craftsmanship and love it deserves. May it be furthered with taste and good judgment " 250 years ago, this was written by Giambattista Bodoni, surely one of the most renowned type artists and book printers of all time.
These comments by Bodoni are more significant than ever in a society of information like ours. Meaningfulness and usefulness can be translated as functionality and clarity. Type ist meant to trasmit messages, typography to depict them in a meaningfull arrangement.Yet what enormous "lead deserts" now confront us every day. And the convient production of texts by computer has changed very little about it. Only a serious involvement with the letters of the alphabet can further good taste and a wellfounded power of judgment.
Love of typography grows out of the experience of the harmonious combined effect of paper, format, structures, contrasts, colors and images. Content and form are as closely connected as aeshetics and sensitivity. The fact that content is influenced by sensitivity seems to be ignored by someone of our self-congratulatory designers and all-knowing clients. Yet it is precisely the engrossing experience through differentiated typography that has a lasting impact on the reader. The right design can be the key to the viewers mind and thus to success.
As a communication designer, Helmut Egerer has devoted his talents specifically to type and typography. Eight yours ago he found himself drawn to Munich, and since 1987 he is working independently. This was his goal from the start, since he feels that good design is only possible when routed through short paths of communication. And his awards 1st prize at the Eurographic Press Award and a honorable mention for high design quality at the German Prize for Communication Design prove hes on the rigth track.
Clearly visible in Egerers work is his convictino that type and typography are the basic disciplines of communication design. His designs feature basic geometric arrangements alternated with organic forms and spontaneous accents. He finds naive concessions to the zeitgeist repelling. Espacially in corporate design, where its so important to keep an eye on the future, timeless design is indispensable.
Egerer alternates working on the Mac and drawing things out by hand, which goes to show his openminded approach, but also his intensive involvement with the cultural heritage of type. And it is this theoretic involvement with efficient communication through good design which he passes on to his students.
Featured on these pages are assignments for the paper manufactury Zenith an the Typographic Society of Munich, his textbook on handwritten type design and other works which provide a glimpse into the manifold design worlds of Helmut Egerer. They illuminate both his playfully creative side and his wellthought-out communication strategies.
Werbung für den Bedruckstoff Papier gehorcht ihren eigenen kommunikativen Gesetzen. Getreu dem Motto "The medium ist the message" ist die Qualitätsdemonstration am beworbenen Produkt via Beilagen und Mailings für die Papierbranche ein werbliches "sine qua non". Ein gutes Beispiel dafür, daß, diesem gemeinsamen Nenner zum Trotz, die Kreativität im Bereich der Papierwerbung keineswegs zu kurz kommt, stellt der Auftritt des Unterhachinger Unternehmens Fedrigoni Deutschland dar. Die hundertprozentige Tochter des italienischen Edelherstellers Cartiere Fedrigoni setzt schon seit Jahren auf einen Kommunikationskurs, in dessen Mittelpunkt die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Gestaltungsfaktor Papier steht.
Werbeauftritte für Papierprodukte müssen anderen Anforderungen genügen, als dies beispielsweise in der Markenartikelkommunikation der Fall ist," macht Sonja Frischhut, bei Fedrigoni Deutschland für die verkaufsfördernden Maßnahmen verantwortlich, deutlich. "Schließlich haben wir es mit Zielgruppen zu tun, die sich in diesem Produktbereich hervorragend auskennen und die zum Teil professionell mit Kommunikation zu tun haben. Vor diesem Hintergrund ist die kreative Maßlatte für die Papierwerbung um einiges höher angelegt als bei der reinen Endverbraucheransprache.
Es gilt, auf außergewöhnliche und ansprechende Art und Weise Interesse zu wecken und gleichzeitig auch das Informationsbedürfnis der Zielgruppen nicht aus den Augen zu verlieren." Der kommunikative Drahtseilakt zwischen Kreation und nüchterner Produktinformation ist dem Unterhachinger Hersteller im Laufe der vergangenen Jahr dabei hervorragend geglückt: Das von der Münchener Agentur gestaltete Beilagen- und Mailingkonzept des Unternehmens hat in der Branche für einiges Aufsehen und hervorragende Rückläufe gesorgt. Die einzelnen Werbemittel, die auf der jeweils beworbenen Fedrigoni Deutschland Papiersorte gedruckt sind, bestechen dabei vor allem durch ihren künsterlischen Charakter. Prägungen, Stanzungen, ausgefallene Kontraste und Tönungen das Unternehmen und die Agentur nutzen die gesamte Bandbreite der hohen Druckkunst, um auf die Produkt aufmerksam zu machen. Der hohe Aufwand, den das Unternehmen bei der Produktion seiner Beilagen und Werbebriefe betreibt, hat dabei durchaus beispielhaften Charakter: Fedrigoni setzt auf Kommunikation durch Inspiration. Sonja Frischhut: "Jede unserer Beilagen inszeniert exemplarische Druckbeispiele mit der Zielsetzung Papier als Gestaltungsfaktor für Kreative bewußtzumachen und Inspiration durch das Produkt Papier zu liefern".
Bei der Kreation der Beilagen und Mailings für das Unternehmen Fedrigoni Deutschland ging der Agenturpartner mit einigem gestalterischem Fingerspitzengefühl zu Werke, galt es doch, über die Druckinszenierungen nicht das beworbene Material und dessen Eigenschaften aus dem Auge zu verlieren. Helmut Egerer, CD beim Designteam, über die grafische Umsetzung: "Die grafischen Einfälle durften die Besonderheiten des Papiers wie Oberfläche, Farbe und Bedruckqualität nicht überlagern, sondern sollten das Papier vielmehr in plakativer Weise wahrnehmbar machen." Zu diesem kommunikativen Zweck setzte die Agentur auf ein Gestaltungsraster, das vielfältige Freiräume zuläßt. Helmut Egerer: "Das strenge typografische Grundprinzip der Werbemittel wir immer wieder spielerisch abgewandelt. Entgegen den üblichen stereotypen Beilagenserien haben wir konsequent auf das Papier als Gestaltungsfaktor gesetzt. Ziel dieser Umsetzung war es, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auf die eigenständige Ästhetik des Materials aufmerksam zu machen."
Über der künstlerisch ambitionierten Gestaltung der Mailings und Beilagen ließ die Agentur aber auch die nüchterne Produktinformation nicht zu kurz kommen. Helmut Egerer: "Der für die Auswahl der Papiersorte verantwortliche Personenkreis hat in der Regel einen latenten Bedarf an Informationen und Innovation. Technologische Veränderung, zum Beispiel hinsichtlich der Umweltverträglichkeit, haben das Informationsbedürfnis der Zielgruppe im Laufe der letzten Jahre dabei zusätzlich angefacht. Vor diesem Hintergrund nahm die Produktinformation bei der Gestaltung der Fedrigoni Deutschland Werbemittel einen zentralen Stellenwert ein". Dazu setzen die Kreativen auf ein weiterführendes Konzept: Die Werbemittel, die einschlägigen Fachzeitschriften aus den Bereichen Werbung, Design und Druck beigelegt werden, enthalten heraustrennbare Antwortkarten, die den Empfänger zu postwendender Reaktion animieren sollen.
Der Ansatz des Papierherstellers Fedrigoni Deutschland zeigt, so vermelden Kunde und Agentur einvernehmlich, bei den Zielgruppen Wirkung. Helmut Egerer resümiert: "Der erstaunlich hohe Rücklauf bestätigt die Richtigkeit unseres Konzepts auf beeindruckende Art und Weise." Und Sonja Frischhut pflichtet bei: "Unser Werbeauftritt trifft den Nerv der Zielgruppen. Vor diesem Hintergrund werden wir an dem künstlerisch ambitionierten Konzept auch in Zukunft festhalten."
Im Jahre 1970 gründete Günter Peschke eine Siebdruckerei. Elf Jahre später bezog man in München einen eigens erstellten Neubau. In diesem Haus hielt auch der Offsetdruck Einzug. Die Stärke der Druckerei liegt in dem Zusammenwirken zweier Druckverfahren, mit den dazugehörenden Abteilungen Satz, Repro und Weiterverarbeitung. Die Mitarbeiterzahl beträgt 140 Personen. Der Umsatz liegt bei ca. 33 Mio. DM. Der Kundenstamm orientiert sich sehr stark in Richtung Agentur. Die Imagebroschüre "printed bei p von der Idee zur Lösung": Wie läßt sich die Leistung und Leistungsfähigkeit einer Qualitätsdruckerei darstellen? Das war die Frage, die man sich stellte.
Es entstand die Idee, ein Werk zu schaffen, das für sich und für Peschke spricht. Es sollte die technischen Möglichkeiten von Peschke Druck Offsetdruck, Siebdruck, Heißfoliendruck und Prägedruck unaufdringlich miteinander verknüpfen. Realisiert hat die Konzeption die Münchner Werbeagentur Maro und Partner. Den dramaturgischen Ablauf aus Bild, Typografie, Papier, Druck und Verarbeitung gestaltete und inszenierte der Grafik-Designer Helmut Egerer. Texte und Wortbilder stammen von Herbert Maro. Fotografiert hat Gerhard Bumann.
Die Siebdruckerei peschke Druck wollte etwas zur Kundenbindung und zur Neukundengewinnung unternehmen. Und da anscheinend bei peschke kluge Leute sitzen, machte man sich nicht selbst an die Arbeit, sondern beauftragte einen Profi (Maro und Partner).
Entstanden ist ein vorbildlicher Prospekt, der den Siebdruck mit allen Möglichkeiten zeigt. Gleich das 1. Blatt der Mappe räumt mit dem Vorurteil auf, daß der Siebdruck nur fürs Grobe gut sei. Es zeigt einen fotoidentischen Druck im 32er Raster im Vergleich zu einer groben Auflösung, die man dem Siebdruck landläufig unterstellt. Wie beim Vorspann eines Filmes werden die Szenen von 9 bis 0 heruntergezählt. Sie zeigen "Aufkleber, denen man den Aufkleber nicht ansieht", "Szenische Entfaltung mit Thermoelementen", "Lächeln zum Rubbeln", "Leidenschaft mit Druckveredelung", "Adhäsionskleber, die das Bild verändern", "Wasserfarbendruck zum Selbermalen", "Gedruckte Düfte, die sich entfalten", "Serigrafie" und "Translite im Siebdruck". Abgeschlossen wird die Mappe mit einer Leistungsübersicht von peschke Druck und einem Mousepad, das als Dokument des Zusammenspiels von Offset- und Siebdruck dafür sorgt, daß die "Szenen einer Leidenschaft" und damit peschke bei den Adressaten auch künftig präsent bleiben.