visuelle kommunikation

Als erfahrenes Team mit vielen Qualifikationen und direktem Draht zum Kunden stehen wir für ambitioniertes Grafik- und Editorial-Design. Über alle verfügbaren Kanäle, Print- und Online.

Corporate Design, beste Typografie, Artwork – schön und gut. Was aber bringt’s wirtschaftlich? Drei mögliche Antworten.

  • 1. Gutes Design ist schön – und Schönheit verkauft sich besser
  • 2. Corporate Design signalisiert den besonderen Anspruch
  • 3. Digital braucht analog – Kunst kommt von Können
  1. 1. Gutes Design ist schön – und Schönheit verkauft sich besser

    Der große Industriedesigner Raymond Loewy vertrat die simple These, dass bei zwei in Preis und Qualität vergleichbaren Produkten, der Kunde sich immer für das attraktivere entscheiden wird. „Hässlichkeit verkauft sich schlecht“ so der deutsche Titel seiner Memoiren, der die ganze Chose nur scheinbar auf eine Verschönerung der Oberfläche verkürzt. In Wahrheit geht seit Loewy der Einfluss des Designers deutlich tiefer, bis auf die Funktionsebene. Ohne technische Strukturen und Inhalte begriffen zu haben, kann ein Gestalter keine ideale Form finden und ohne Interesse an dieser idealen Form, bleibt auch ein ehrgeiziger Ingenieur unter seinen Möglichkeiten. Letztlich haben sich Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt zu behaupten und dort verkauft sich das Attraktive nun mal deutlich besser. Schönheit zahlt sich aus!

  2. 2. Corporate Design signalisiert den besonderen Anspruch

    Für die Entwicklung von CD-Konzepten ist das Kommunikationsmodell des Friedemann Schulz von Thun äußerst hilfreich. Demzufolge enthalten alle Äußerungen, die Menschen bewusst oder unbewusst untereinander austauschen, immer vier Botschaften gleichzeitig: Sachinformation, Selbstdarstellung, Beziehungshinweis und Appell. Diese Erkenntnis ist alles andere als banal, denn in vielen Briefings wird immer noch hauptsächlich auf die sachliche Informationsvermittlung verwiesen oder den appellhaften Kauf-mich-Impuls. Nur wenn wir alle vier Kanäle und deren Signalstärke beachten, ist eine messbare Ansprache möglich. All das regelt die Beziehung zwischen Sender und Empfänger. Wie hoch und in welcher Qualität dieser Beziehungskanal von einem Unternehmen angesteuert wird, bestimmt sein Niveau, seinen Status, seinen Marktwert.

  3. 3. Digital braucht analog – Kunst kommt von Können

    Grafikdesign ist keine Spielerei, sondern zweckgebunden und methodisch fundiert. Dennoch lässt sich Kommunikation und Formgebung nicht leidenschaftslos berechnen und da lohnt sich ein Blick auf das Angebot der bildenden Kunst. Sie ist so übervoll an Ideen und Inspiration, dass es dumm wäre, sich nicht daran zu bereichern und unterm Strich zu profitieren. Alle freien Künste beeinflussen stets die Entwicklung des industriellen Designs, in einer nie abkühlenden Wechselbeziehung. Wohl dem also, der eine originalgrafische Ausbildung hat. Mit Illustration und Kalligrafie im Portfolio, genießen wir einen echten Wettbewerbsvorteil! Und wir sind vielleicht auch etwas freier in der Beurteilung, ob ein künstlerischer Einfall strategisch angemessen ist. Wenn's passt und beliebt, können wir eben auch unplugged!

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