Superhelden – Comics als Therapie?

Wastl Band 7 – 90 Pfennig
Comics sind eigentlich nicht so mein Fall. Die waren in unserer Kindheit ohnehin verpönt, aber auch nicht so explizit verboten, dass sie dadurch besonders begehrlich gewesen wären. Aus dem obligaten Asterixlesen bin ich nach Goscinnys Ableben ausgestiegen. Jetzt werden die allerneuesten Bände in der Süddeutschen Zeitung derart bejubelt, dass ich darauf reinfalle, mir ein Heft kaufe und es gleich wieder bereue. Seltsam auch, dass sich ein Genre wie die Graphic-Novel so im Zeitgeist etabliert hat. Als Designer und Illustrator sollte mir das allerdings gefallen. Tut's auch, aber hoffentlich verdienen die Berufskolleg*innen was dran. Ich habe da so meine Zweifel.
Wie auch immer, neulich sehe ich auf arte eine Doku über Hergé und dann reden wir im Freundeskreis über all den Kram, der damals hierzulande als Schund gilt und zeitgleich im belgisch-französischen Ausland schon längst gefeiert wird. Die Gedanken an kindische Zeiten mit „Wastl“-Heften tun mir gut und mein düsteres Gemüt hellt sich etwas auf.
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