Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

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Keine leeren Worte, sondern kostbare Werte! – Die Ideale unserer freien Gesellschaft, gilt es, mit Stolz zu bewahren und zu verteidigen. Innehalten im Gedenken an die Berufskollegen, die von gewaltbesessenen Wahnsinnigen ermordet worden sind. Heute trauern Frankreich, Europa und die aufgeklärte Welt um die vielen Opfer der terroristischen Anschläge vom 7. Januar in Paris.

„Je pense, donc je suis!“






PS, Februar 2015: Eine Woche später, am 14. Januar erscheint bereits die nächste Ausgabe mit dem Aufmacher: „Tout est pardonné“ – Lieben Dank an Klaus Soppe, der mir von seiner Parisreise ein Exemplar mitgebracht hat.




PPS, März 2026: Der Crans-Montana Fauxpas

So ganz uneingeschränkt positiv ist mein Verhältnis zu Charlie Hebdos Satire tatsächlich nicht. Deshalb habe ich den Artikel schon einmal für längere Zeit aus dem Verkehr gezogen. Auch kürzlich wieder, im Januar, anlässlich der dämlichen Karikatur mit den verbrannten Skifahrern, in Anspielung auf die Katastrophe von Crans-Montana. Muss ich nicht gut finden.

Bezüglich der sogenannten Selbstregulierungskräfte habe ich in mancher Hinsicht Zweifel. Ob es sich nun auf den libertären Markt bezieht oder die menschliche Moral. Und: Satiriker können immer leicht erklären, dass man über bösen Humor ja auch nicht lachen soll, sondern nachdenken. So ist das mit aller Provokation. Letztlich ist sie immer auch Aggression und die zeugt grundsätzlich nicht von Mitgefühl. Den nachfolgenden Cartoon mit dem Blutbad durch das Schweizer Armbrust-Attentat als Gegenreaktion (siehe Artikel) finde ich auch nicht wirklich witzig (siehe Galerie-Icon).


Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit