11
Februar
2018
„Blaupause“ – Vom Mythos der Moderne
Kunst und Gesellschaft
Angenehme Lektüre mit Tiefgangpotenzial: Theresia Enzensbergers Bauhaus-Roman

Foto: AdobeStock
Kürzlich komme ich endlich dazu, ein Buch zu lesen, das mir eine Schülerin schon vor einigen Monaten ganz begeistert in die Hand gedrückt hat. Und obwohl sie mir in ihren wenigen einführenden Sätzen so einige erzählerische Pointen verraten hat, verdirbt mir das nicht die Lektüre – der Bauhaus-Roman gefällt mir. Es gibt erstaunlich viele Rezensionen zu diesem Debütroman, die meisten positiv. Lediglich die Süddeutsche kritisiert, die Story habe keine Sogwirkung, was aus meiner Sicht aber ein rein subjektives Gefühl darstellt. Solche Einwände finde ich banal. Weiß der Himmel, welcher Stoff oder welche Erzähltechnik ein potenzielles Publikum begeistert?
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