(white)Album

Wer vom weißen Album erzählt oder hört, der meint meist wohl die legendäre Doppel-LP der Beatles. Kultursinnige Menschen wissen natürlich, dass ein Album seiner Farbe wegen so heißt und ein „weißes Album“ eine Art „weißer Schimmel“ ist. Fraglich auch, ob sich die Fab Four bewusst für die weiße, schmuck- und titellose Hülle entschieden haben, weil ihre unsortierte Liedersammlung nahezu literarisch in das klassisch-romantische Album-Format passt, das ja dafür geschaffen ist, persönliche Eindrücke in loser Folge auf blütenweißem Grund aufzunehmen. Dem sehr gebildeten Produzenten George Martin wäre es auf jeden Fall zuzutrauen.

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Anhang, Coda, Fade-out?

Coda – ein vielsagendes Symbolzeichen

Um es gleich vorweg zu nehmen: ein regulärer Blog mit tagtäglichen Beiträgen wird das hier nicht, denn ich will es mit dem Erklären nicht übertreiben. Selbstverständlich gehört Klappern zum Handwerk und gerade Konzeptionelles sollte auch deutlich kommentiert werden. Aber wir haben es auf allen bisherigen Internetpräsenzen stets so gehalten, dass die sichtbaren Ergebnisse, das Design selbst, ausführlich dokumentiert ist. Einzig und allein das konkrete Arbeitsbeispiel liefert den gültigen Beweis, ob man wirklich den Entwurf beherrscht oder nur den Branchenjargon. Soll heißen, wir meinen das „what you see is what you get“ wirklich ernst.

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